Mark Oh |
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Mark Oh kann auf eine grandiose Karriere als Pop-Star zurückblicken, die bei weitem noch nicht an ihrem Ende angelangt ist. Mark Oh hat Techno-Geschichte der 90er Jahre geschrieben und zählt zu den Großen der deutschen Dance-Landschaft.
Mark Oh heißt mit bürgerlichem Namen Marko Albrecht und stammt aus Dorsten, einem kleinen Ort im Ruhrpott. Er schlug zunächst den konventionellen Weg einer Industrie- Mechanikerlehre ein, doch interessierte er sich nie wirklich für das Metier. Marko´s Liebe und Enthusiasmus galt der Musik - und das schon in jungen Jahren. Mit viel Elan, Energie und Fleiß arbeitete er zunächst an seiner DJ Karriere, die Anfang der 90er Jahre ihre ersten Früchte trug. Aus dem bürgerlichen Marko Albrecht wurde Mark Oh, der sich im Raum Ruhrgebiet und Münsterland bald als professioneller und konkurrenzfähiger DJ etablieren konnte.
1993 war er mit seiner Debütsingle "Randy-Never Stop That Feeling" ein wichtiger Teil der damaligen deutschen Techno-Szene. Der Song avancierte zur Winter Mayday Hymne und hielt sich wochenlang in den deutschen Media Control Charts. Im darauf folgenden Juni erschien mit "Love Song" der perfekte Soundtrack für die Berliner Loveparade. "Love Song" kletterte auf Platz 5 der deutschen Verkaufscharts und wurde mit Gold und Platin ausgezeichnet. Übertroffen wurde dieser Erfolg nur noch durch "Tears Don´t Lie", der sich wochenlang auf Platz 1 der Charts hielt und nahezu eine Millionen mal verkauft wurde (2-fach Gold u. Platin). Im Januar 1995 kam das Debütalbum "Never Stop that Feeling" in die Läden und landete auf Platz 2 der Charts.
Mark Oh variierte anschließend seinen Musikstil, experimentierte in seinen Stücken immer häufiger mit House-Rhythmen, um sich künstlerisch weiter zu entwickeln. Bei der Echo-Verleihung 1995 wurde er zum erfolgreichsten nationalen Künstler gewählt. Die "Bravo" zeichnete ihn mit dem bronzenen und silbernen Otto aus. Es folgte sein zweites Hitalbum "Magic Power" u.a. mit der Hitsingle "Fade to Grey" aus der Feder von Visage, sowie im Sommer 1998 sein künstlerischer Beitrag zur Tour de France. Zwischenzeitlich profilierte sich Mark Oh auch als Produzent, z.B. des Projektes "Plastic Voice - Los Ninos Del Parque", einem erneuten Chart-Thema.
Mark Oh gilt in der Szene als Grenzgänger zwischen den Welten und so wunderten sich Insider nicht darüber, als Mark Oh die Melancholie der 80er Jahre mit technoiden Sounds der 90er verknüpfte und zu einem spannenden, neuen Klangerlebnis verarbeitete. Hierbei handelte es sich um die Single "The Sparrows and the Nightingales", ein gelungenes Remake des gleichnamigen Wolfsheim-Klassikers. Durch Hinzufügen seines eigenen unverkennbaren Trademarks entstand eine Dance-Nummer, die auf raffinierte Weise Historie, Gegenwart und Zukunft verbindet. Gleichzeitig mit "The Sparrows and the Nightingales" präsentierte Mark Oh den Künstler John Davis, mit dem er gleich nach dem Riesenerfolg mit "The Sparrows..." (Platz 14 Media Control Charts) zu einem neuen Schlag ausholte und die Single "Your Love" produzierte, eine wunderschöne Pop-Ballade, mit der Mark Oh erneut seine Qualitäten als Komponist, Songwriter und Produzent unter Beweis stellte. Die gesamte Zusammenarbeit mit dem englischen Sänger John Davis auf dem dazugehörigen 99er Album "Rebirth" trug goldene Früchte. "Rebirth" landete in den Top 40 der Album-Verkaufscharts.
Mark Ohs Passion für die großen Synthiepop-Bands der 80er á la Depeche Mode und Boytronic ist bei Szenekennern weithin bekannt. So verwirklichte Mark Oh die Fortsetzung seiner großen Leidenschaft. Gemeinsam mit der britischen Electronic-Popband "Mesh" präsentierte er die Neuauflage des Blancmange-Songs "Waves", ein Stück, das zu Beginn der Achtziger für Furore sorgte, und Dank Mark Oh eine gelungene Renaissance erlebte.
Die erste Singleauskopplung aus dem veröffentlichten Best of Album "Never Stopped Livin That Feeling" präsentierte Mark Oh mit "Never Stop that Feeling 2001" eine Neuauflage seines ersten großen Triumphes aus dem Jahre 1993 und kletterte auf Platz 11 der Media-Control-Charts. Hierbei kehrte er zum Einsatz einer höher gepitchten Leadstimme zurück, einem Stil also, den er als einer der ersten Techno-Künstler überhaupt einsetzte und damit anschließend zahlreiche Nachahmer fand. Mit einem zeitgemäßen und überaus frischen Remake seines 94er Nr.1-Hits "Tears don´t Lie" präsentiert Mark Oh die zweite Auskopplung aus seinem "Best of-Album" und landete auch hiermit in den Top 30 der deutschen Verkaufs-Charts.
Nach diesen ungeheuren Erfolgen dürfen wir uns schon jetzt auf weitere große Hits und anstehende Erfolge mit ihm freuen.