Discohonk |
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Mitte der neunziger Jahre wurde der heute in zahlreichen House Clubs Deutschlands heimische discohonk, durch Aufenthalte in England, von der dort vorherrschenden Club-Culture dazu inspiriert, die Liebe zur Musik durch aktives Djing zu vertiefen. Nach den ersten musikalischen Gehversuchen nahm die Situation um ihn Gestalt an. Glück, Talent und vor allem die passende Einstellung waren förderlich. Diverse Parties, Bookings und schließlich die erste Residency folgten. Kontakte konnten geknüpft werden, und er begann, sein Wirkungsgebiet auf die gesamte Republik auszuweiten.
Im Laufe der Jahre änderte er neben Feinheiten im Musikstil auch seinen Künstlernamen, was zu Beginn des neuen Millenniums zu einem musikalischen Schnitt führte.
Der sympathische Musikant discohonk war geboren.
Wie er zu diesem Namen gekommen ist, weiß selbst er nicht mehr genau. "disco" jedoch, betonte er, ist nicht so zu verstehen, als dass er sich ausschließlich dem ‚Disco House' verschrieben hätte, vielmehr klingt es als spanische Übersetzung für Schallplatte recht schlüssig. Der Zusatz "honk" hingegen ist vielmehr ein Synonym für die Begeisterung, die er an seiner Arbeit hat und die Art, wie er diese auf das Publikum überträgt. Schwierig in Worte zu fassen, doch von dieser Faszination sollte man sich unbedingt selbst bei einem seiner Sets überzeugen. Dann zielt jede eigene Interpretation des Zusatzes "honk" in dieselbe Richtung und lässt den intensiven Bezug zur Musik erahnen. Für ihn ist es kein "Musik spielen", sondern sie jeden Tag zu leben und zu zelebrieren.
Als "tiefen Biss in einen saftigen Pfirsich aus Vergnügen und Leidenschaft" beschreibt discohonk seine Darbietungen sehr passend. Mit harmonischen Melodien, einprägsamen Vocals und groovigen Beats bringt er das Publikum zum Kochen. Dort angelangt, darf der Sound dann, je nach Tagesform der Zuhörer, ruhig ein wenig deeper oder treibender werden. Disco, vocal, funky, french, deep und ambient House prägen seine Sets, dabei kommt es ihm nicht darauf an einen Stil knallhart durchzuziehen, sondern vielmehr Tracks, die selbst ihn "als notorischen Nichttänzer" zum Tanzen verleiten würden, darzubieten.
Auf dem Weg von Event zu Event, des heute ausschließlich als Booking DJ arbeitenden discohonk, überzeugte er zusammen mit namhaften Künstlern wie z.B. "Future Funk", "Benny Bennasi" den "Disco Boys", dem Percussion und Saxophon Duo "Phonk of Future" oder etwa "Jennifer Rush" die tanzwütigen Besucher. Sein Ziel ist es, den Gästen einen unvergesslichen Abend zu bereiten, denn sie sind es letztendlich, die sich vergnügen wollen und das auch sollen.
Genau das ist es was, er als DJ mittlerweile seit 6 Jahren Woche für Woche leistet. Auch wenn er mitunter auf Modenschauen, Großveranstaltungen, im Radio oder an den außergewöhnlichsten Orten wie z.B. der Magdeburger Johanniskirche begeistert, sind es Deutschlands Clubs, in denen er sich heimisch fühlt. Im Magdeburger Prinzzclub°, dem Mülheimer Effect (früher bekannt als Bungalow), dem Düsseldorfer Poison, dem Göttinger Savoy und zahlreichen anderen Clubs ist es die Nähe zum Publikum und die direkte Resonanz in einer gemütlichen, fast familiären Atmosphäre, die ihn dort immer wieder zu Höchstleistungen anspornt.
Von seiner Einstellung und der künstlerischen Leistung überzeugt, ist für den discohonk seit dem Jahr 2001 das Office rund um den bekannten Paderborner Deejay Mark Brain wichtiger Dreh- und Angelpunkt im Musikgeschäft geworden. Diverse Auftritte bei Events wie z.B. die Macht der Nacht oder der Union Crowd mit Künstlern wie Sebastian Krieg, Boris Pantero, Deep Touch, James MD, Jesse James, Miss Thunderpussy, Steve Ming oder etwa der grandiose Auftritt auf der RTL Television und Warsteiner Bühne des Kölner Ringfest mit Größen wie Louis Osbourne, Mark Brain, Joy Kitikonti und vielen weiteren Top Acts resultierten bereits nach kürzester Zeit aus dieser Zusammenarbeit.